Region der Lebensretter

“Unser Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das reanimationsfreie Intervall auf ein Minimum zu verkürzen.“

Der plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen. Ein Überleben nach einem Herzkreislaufstillstand ist nur möglich, wenn innerhalb der ersten Minuten mit der Herzdruckmassage begonnen wird. 

Es gibt prinzipiell viele Menschen, die in der Herzdruckmassage geschult sind, die jedoch nicht Bestandteil der Alarmierungskette bei Notfällen sind (Ärzte, Pflegepersonal, Rettungsdienstmitarbeiter im Dienstfrei, Mitglieder der Hilfsorganisationen). Wenn ein Kreislaufstillstand außerhalb der Klinik auftritt und in der Nähe des Patienten ein geschulter Ersthelfer oder gar professioneller Helfer erreichbar und alarmierbar ist, könnte das therapiefreie Intervall um mehrere Minuten verkürzt werden. Diese eingesparte Zeit würde die Überlebenswahrscheinlichkeit der Patienten erheblich verbessern.

Der Verein Region der Lebensretter hat ein innovatives Projekt in Freiburg etabliert, was durch Forschung dokumentiert wird. Neue technologische Schritte werden durchgeführt, und die Perspektiven sind gut. Freuen Sie sich auf die Ergebnisse.

 

Prof. Dr. med. Michael Müller – Vorsitzender:

 „Durch die Alarmierung von Ersthelfern über ihr Smartphone können wir die Zeit bis zum Beginn der  Wiederbelebungsmaßnahmen halbieren. Damit können wir deutschlandweit bis zu 5.000 Leben jährlich zusätzlich retten.

PD Dr. med. Hans-Jörg Busch – Stellvertretender Vorsitzender:

„In unserem Notfallzentrum versorgen wir immer wieder Patienten nach einem Herzkreislaufstillstand, die trotz moderner Intensivtherapie nicht ohne Folgeschäden überleben. Je früher die Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Patient wieder am normalen Leben teilnehmen kann.“

Dr. Klemens Baldas – Schriftführer:

Als Notarzt erlebe ich häufig – gerade in ländlichen Bereichen wie dem Hochschwarzwald – Einsätze, bei denen wir den Wettlauf gegen die Zeit verlieren. Auch auf dem Land haben wir viele engagierte Helfer, die nun sehr einfach alarmiert werden können, wenn wir sie brauchen.“

 

 

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